Übungsdienste
Haben Sie Interesse in der Feuerwehr Mitglied zu werden?
Vielleicht haben Sie ja schon einmal mit dem Gedanken gespielt, aktives Mitglied in der Feuerwehr zu werden.
Nur Mut, kommen Sie zu uns und informieren Sie sich.
Alle weiblichen und männlichen Einwohner der Gemeinde Dötlingen im Alter von 16 bis 45 Jahren können in den aktiven Feuerwehrdienst eintreten.
Kommen Sie einfach während eines Übungsdienstes vorbei und informieren Sie sich.
Um in einem Einsatzfall die Geräte sicher und routiniert einsetzen zu können, werden in jeder Ortsfeuerwehr einmal in der Woche Übungsdienste veranstaltet. In denen werden die Weiter- und Fortbildung auf den Geräten und theoretische Dienste vollzogen. Da die Feuerwehren selbst nicht alle Ausbildungsschwerpunkte abdecken können, besuchen die Mitglieder der Feuerwehren Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene.
Nicht nur innerhalb der Ortswehren spielt sich der Übungsdienst ab, es werden auch gemeinsame Dienste durchgeführt. Dazu gehört die alljährlich stattfindende Gemeindealarmübung. Da dieses aber zu wenig ist, um eine Zusammenarbeit zu stärken, wird verstärkt auf gemeinsame Übungsdienste gesetzt, so dass eine Optimierung des Zusammenspiels im Einsatz erreicht wird.
Ausbildungsschwerpunkt in allen Wehren ist der Atemschutzeinsatz. Auch die Kameraden und Kameradinnen, die keinen Atemschutz tragen dürfen, haben „draußen“ einen wichtigen Job zu erledigen, z.B. Aufbau der Wasserversorgung. Ohne Mithilfe dieser Einsatzkräfte kann ein Atemschutzeinsatz nicht reibungslos verlaufen. Die Atemschutzgeräteträger selbst müssen auf dem Atemschutzgerät gut ausgebildet und ärztlich untersucht worden sein, um in den Einsatz gehen zu können. Über die Einsatztauglichkeit wacht der Gemeindeatemschutzwart. Aber auch bestimmte Rauchmuster sollte der Träger erkennen können, um sich und seinen Truppmann nicht unnötig in Gefahr zu begeben. Diese einsatztaktischen Kriterien werden in den Übungsdiensten schwerpunktmäßig behandelt.
Die Dötlinger Kameraden haben sich aber auch dem Thema Exxon Mobil angenommen. Da der Untergrundgasspeicher in Dötlingen eine besondere Aufmerksamkeit bedarf, wird dort alle acht Wochen von der Dötlinger Wehr ein spezieller Übungsdienst verrichtet, um die dort vorhandenen technischen Geräte und Räumlichkeiten kennen zu lernen. Neben den verschiedenen Gebäuden wird auch auf deren Technik eingegangen. Auch die Erstellung von den dortigen Alarmplänen werden in Absprache mit den Dötlingern vorgenommen.
Den Neerstedtern ist die Aufgabe der erweiterten technischen Hilfeleistung zugeschrieben worden. Um bei Verkehrsunfällen helfen zu können, wurde auf dem Tanklöschfahrzeug u.a. das hydraulische Rettungsgerät Schere und Spreizer nebst Zubehör stationiert.
Neben diesen schon sehr komplexen Themen werden während der Übungsdienste aber auch immer wieder Standardeinsatzregeln aufgefrischt, ohne die kein Einsatz richtig anlaufen würde.