Arbeitsbesuch De Marner Künstler vom 11.08. - 08.09.2010
In 2008 und 2009 fanden erstmals eintägige Austausche zwischen den Künstlern/Kunsthandwerkern aus der Gemeinde Dötlingen und deren Partnergemeinde De Marne (Niederlande) statt. Zudem wurde unter Federführung der Dötlingen Stiftung in der Zeit vom 21.06. – 02.08.2009 eine Ausstellung in der Galerie Dötlingen durchgeführt, in der die Arbeiten von sechs De Marner Künstlern gezeigt wurden.
Aus diesen Begegnungen heraus beabsichtigen neun professionelle Künstler aus der Partnergemeinde De Marne diese Kontakte im Rahmen einer Arbeitsperiode auszubauen und zu festigen. Daher ist ein vierwöchiger Aufenthalt vom 11.08. – 08.09.2010 in der Gemeinde Dötlingen vorgesehen. Zum Abschluss des Aufenthaltes wird eine Ausstellung in der Galerie in Dötlingen durchgeführt. Dieses Vorhaben wird von der Dötlingen Stiftung, den Künstlern und Kunsthandwerker der Dötlinger Gartenkultour sowie von der Gemeinde Dötlingen sehr begrüßt und unterstützt.
Während der Arbeitsperiode geht es nicht nur um eine künstlerische/kreative Tätigkeit, sondern auch um den Austausch mit Dötlinger Künstler/innen und jenen aus der Umgebung. Als sinnvoll und unabdingbar wird es angesehen, dass die Ausstellung und der Weg dahin unter ein Thema gestellt wird. Diese könnte lauten: „Fremd – Freund – Natur – Mensch“.
Die Motive für diesen Arbeitsbesuch sind vielfältig. Das Kennenlernen der Umgebung und die Begegnung mit den Einwohnern Dötlingens und das Zusammenarbeiten mit den Dötlinger Künstlerinnen und Künstlern sind Ansatzpunkte. Diskussionsrunden, Vorträge, offene Ateliers an festen Tagen und gemeinsame Mahlzeiten sollen hierzu beitragen. Weiterhin ist ein umfassender Gedankenaustausch zwischen den Künstlern und verschiedenen kultur- und kunstinteressierten Institutionen geplant.
Während ihres Aufenthaltes wird die Gruppe Niederländischer Künstler im Ferienhaus „Bergschänke“ in Ostrittrum wohnen. Das Kultur und Kunsthaus „Hof Hollmann“ in Ostrittrum und die Räumlichkeiten des Ateliers „Geveshauser Blickfänge“ in Geveshausen dienen während des Aufenthaltes als Arbeitsräume. Mit diesen Räumlichkeiten sind Orte gefunden worden, an denen Begegnungen mit der Bevölkerung und anderen Künstlern hervorragend möglich sind. Die Gäste können den Künstlern hier bei der Arbeit zusehen und ggf. mitwirken.
Die Durchführung einer solchen Arbeitsperiode ist bislang einmalig in Dötlingen. Damit soll auch erreicht werden, dass dem Begriff und Inhalt „Künstlerdorf Dötlingen“ in der Gegenwart Rechnung getragen wird.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte zu gegebener Zeit der Tagespresse.