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Besondere Sehenswürdigkeiten in Dötlingen und umzu

Tabkenhof in Dötlingen
Tabkenhof am Dorfring in Dötlingen

1.000 jährige Dorfeiche

Im Zentrum des Dorfes steht die über 1000 Jahre alte Dorfeiche. Was könnte dieser Zeuge aus alter Zeit alles erzählen! In der weiten Landschaft waren Eichen Orientierungspunkte für die Menschen. Die Dorfeiche steht heute unter Naturschutz.

 

Dorfgarten

Diese Anlage wurde im Frühjahr 2000 fertig gestellt. Es handelt sich hierbei um eine Ausgleichsmaßnahme der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (ehemals BEB). Auf der 1,6 ha großen Fläche wurden verschiedene Felder, eine Streuobstwiese, ein Regenrückhaltebecken und ein Bauerngarten angelegt, der wiederum von hiesigen Gartenbaubetrieben und einem Baustoffhandel errichtet und finanziert wurde. Die gesamte Anlage dient als Natur- und Landschaftsschutzfläche und zur Bewahrung der dörflichen Kultur.

 

Gierenberg

Der Gierenberg ist eine Erhöhung von 33 Metern über dem Meeresspiegel. Im eigentlichen Sinne ist er kein Berg, sonder ein Abhang; ein Stück des Steilhangs vom früheren, breiten Huntefluss. Bei klarer Sicht bietet er einen malerischen Ausblick über das Huntetal, soweit der Blick nicht durch das sommerliche Grün der Bäume versperrt wird. So ist seinerzeit auch der Name "Gierenberg" erstanden. Gieren heißt so viel wie schauen, sehen, weit über die Landschaft blicken.

 

Ostrittrumer Wassermühle

Die Mühle wurde wahrscheinlich im Jahr 1848 errichtet. Sie liegt am sogenannten Friesischen Heerweg, einem alten Post- und Handelsweg, der aus dem Jeverland kommend über Oldenburg durch die Osenberge über Sandhatten und Ostrittrum nach Wildeshausen führte. Aus einer Beschreibung von 1825 geht hervor, dass die Mühle damals zwei Wasserräder hatte. Nach einer wechselvollen Geschichte, in der sie mehrmals abgebrannt ist und wieder aufgebaut wurde, wird die Mühle seit Beendigung der Restaurierung im Jahr 1998 vom "Möhlenvereen Ostrittrum" für kulturelle Zwecke genutzt.

 

Pütten

Der Name "Pütten" (Pfütze) taucht in einigen Bezeichnungen häufig auf (z.B. Püttenhaus, Püttenteich, Püttenbrunnen), besonders jedoch zu Beginn des Badbergweges in Dötlingen. Hier befindet sich auch die Quelle der "Pütten", ein kleiner Bach, der aus dem Wasser, das aus der Erde gepresst wird, entspringt. 

 

Püttenhus

Dieses schöne Fachwerkhaus war ein ehemaliger Spieker und stand bei der alten Pastorei. Beim Umbau der Pastorei im Jahre 1935 wurde der Spieker an den Heideweg umgesetzt. Es diente als Jugendheim und in den Nachkriegsjahren als Behelfsunterkunft für Heimatvertriebene. Heute ist das Haus im Besitz der Gemeinde Dötlingen und wird vom Bürger- und Heimatverein verwaltet. So wird es nun für Ausstellungen, Vorlesungen und Trauungen genutzt.

 

St. Firminuskirche

Diese Feldsteinkirche wurde in mehreren Abschnitten im romanischen und gotischen Stil errichtet. Erste schriftliche Beurkundungen über die Kirche liegen seit 1270 vor.

 

Tabkenhof

Das Fachwerkgebäude ist das größte Niedersachsenhaus Nordwestdeutschland. Es ist 58 m lang und 17 m breit. Seit 1830 ist der Hof im Besitz der Familie Tabken und wird heute noch voll bewirtschaftet.

 

Erdgasspeicher der ExxonMobil Production Deutschland GmbH

Mit 9 km² Fläche liegt in 2.650 m Tiefe einer der größten Erdgasporenspeicher Europas unterhalb Dötlingen. Im porösen Buntsandstein wird das Gas gespeichert. Da Erdgas hauptsächlich ein Heizgas ist, wird im Winter viel verbraucht und im Sommer wenig.